Was bedeutet CPO?

CPO als Leistungskennzahl

Die Leistungskennzahl CPO (“Cost per Order”, dt. “Kosten pro Bestellung”) beschreibt die Kosten die im Rahmen von Marketingmaßnahmen oder Leadgenerierungen pro Verkauf oder Lead anfallen. Berechnet wird der CPO indem man die Summe aller Kosten die im Rahmen einer Werbeaktion anfallen durch die Anzahl der dadurch generierten Reaktionen teilt. Zu den Kosten können im Rahmen von Pay-Per-Click-Advertising (zum Beispiel dem PPC-Marketing auf Amazon) die Gesamtkosten aller Klicks in Betracht gezogen werden, welche im Verlauf der Periode angefallen sind. Ebenfalls möglich ist die Betrachtung aller Marketingkosten bis hin zu den Versandkosten.

 

Der Nutzen des CPOs ist der Einblick in die Effektivität von Marketingmaßnahmen. Denn durch das in Verhältnis Setzen aus Gesamtkosten und der gesamten Anzahl der Reaktionen kann man auf einen Blick erkennen wie viel eine Leadgenerierung insgesamt gekostet hat. Für die Interpretation des CPOs ist es außerdem sinnvoll diesen im Kontext des bereitgestellten Budgets der Werbeaktion zu betrachten. Ist der CPO zum Beispiel zu hoch wird das Werbebudget vor erreichen der Umsatzziele aufgebraucht sein. Das Ziel bei der Betrachtung des CPOs ist die Anzahl der Verkäufe zu maximieren dabei aber die Kosten der Marketingmaßnahmen zu minimieren, was sich in einem verhältnismäßig kleinem CPO widerspiegelt.

CPO als Abrechnungsmethode

Der Begriff “Cost per Order” lässt sich nicht nur als Leistungskennzahl verstehen sondern beschreibt außerdem ein Vergütungsmodell im Online Marketing. Dieses sieht vor, dass der Nutzer nur dann für seine Werbung zahlt, wenn Reaktionen auf die Werbemaßnahme stattgefunden haben. Dieses Modell findet häufig im Affiliate Marketing seine Anwendung und lässt sich gut an einem Beispiel verdeutlichen:

In diesem Szenario ist ein Affiliate erfolgreich und ein Kunde tätigt eine Bestellung in Höhe von 50€ nachdem dieser über den Partner auf die Website des Onlineshops gelangt ist. Nun wird der Partner in der Regel prozentual an dem Verkaufspreis beteiligt, sagen wir mit 5%. Die Provision für den Affiliate Partner oder der CPO für den Onlineshop liegt also bei 5% des Verkaufspreises also bei 2,5€. Nicht selten wird die Provision nicht prozentual sondern mit einem Fixpreis berechnet, was sich aber besser mit dem Abrechnungsmodell CPL (Cost per Lead) abbilden lässt.

Abgrenzung zum Abrechnungsmodell CPA

Ähnlich wie beim Abrechnungsmodell CPO zahlt ein Werbetreibender beim Abrechnungsmodell CPA nur an den Werbeanbieter, wenn die Werbeaktion ein spezielles Ergebnis geführt hat. Beim Abrechnungsmodell CPO zahlt der Werbetreibende an den Werbeanbieter, wenn der Kunde einen Kauf getätigt hat. Bei dem Modell CPA zahlt der Werbetreibende an den Werbeanbieter, wenn der Kunde eine vorher definierte Aktion getätigt hat. Wie zum Beispiel dem Abonnieren eines Newsletters, dem Herunterladen eines Papers oder der Registrierung auf einer Website.