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Amazon A+ Content

A+ Content professionell erstellen lassen

Nutze die maximale Reichweite für deine Produkte – mit dem A+ Content von Amazon steigt die Chance auf größere Sichtbarkeit bei der Produktsuche. Sind deine Angebote sichtbarer, werden sie auch häufiger verkauft.

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Was ist A+ Content?

Nicht jedes Produkt ist so selbsterklärend in Form und Anwendung wie beispielsweise ein Radiergummi. Möchte man als Händler seiner potentiellen Kundschaft ausführliche Informationen an die Hand geben, so muss man sich in den meisten Fällen mit 2.000 Zeichen begnügen, denn das ist die maximale Zeichenzahl, die Amazon für Produktbeschreibungen zulässt. Mit A+ Content dagegen kann ich diese Anzahl um 5.000 zusätzliche Zeichen erhöhen, d.h. ich kann viel ausführlicher mein Produkt und dessen Vorteile sowie Anwendungsbeispiele dem Nutzer erläutern. Ein weiterer Vorteil von A+ Content: neben dem Text können mittels vorgefertigter Templates zusätzliche Bilder, Grafiken oder Illustrationen bereitgestellt werden, deine Produktbeschreibung optisch deutlich aufwerten und damit die Conversion Rate um ein Vielfaches steigern können – wenn man es richtig und vor allem zielgruppengerecht macht.

A+ Content erstellen – wie geht’s?

Vorab sei gesagt, dass nicht jeder Amazon-Händler die Möglichkeit hat A+ Content zu erstellen – aktuell besteht dieses Privileg nur für sogenannte „Vendoren“, d.h. Onlinehändler, die ihre Produkte direkt an Amazon verkaufen und selbst nicht als B2C-Verkäufer auf der Website in Erscheinung treten. Um nun also einen A+ Content zu erstellen, muss man sich in die Vendor Central einloggen und über den Menüpunkt „Marketing“ auf „A+ Detailseite“ klicken. Hier hat man nun die Möglichkeit, A+ Content selbst zu erstellen oder den Job an Amazon direkt zu übergeben. Je ne Vendor-Mitgliedschaft und verhandelten Konditionen kostet dann eine Amazon A+ Content Detailseite zwischen 100 und 1500 Euro (kann auf bestimmten Produktkategorien noch teurer sein).

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1. A+ Content Projekt erstellen

Zu Beginn muss natürlich die ASIN bestimmt werden, für die der A+ Content erstellt werden soll. Ein Projektname ist ebenfalls Pflicht – dieser ist allerdings nur für interne Zwecke da und später nirgends für den Kunden sichtbar. Es können hier auch mehrere ASINs einem bestimmten Projekt zugeordnet und nacheinander abgearbeitet werden.

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2. A+ Content Layout erstellen

Für das Layout hat Amazon insgesamt 12 verschieden A+ Content Templates (Module) bereitgestellt – zehn Standard Module und zwei Advanced Module. Via Drag’n’Drop werden nun die gewünschten Elemente aus der Bibliothek auf das rechte Template geschoben. Die Module können beliebig positioniert oder auch wieder gelöscht werden.

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3. A+ Content Inhalte hochladen und gestalten

Als nächstes müssen die ausgewählten A+ Content Module mit echtem Content befüllt werden. Bilder können recht einfach via Drag’n’Drop werden und Texte mittels Copy and Paste hinzugefügt werden. Praktisch: eine Master-Vorlage definiert A+ Inhalte, welche für alle ASINs bereitgestellt werden soll, die mittels A+ Content optimiert werden.

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4. A+ Content überprüfen und bestellen

Letzter Schritte beim Erstellen von A+ Content ist nur noch der Checkout, welche genauso funktioniert, als würde man ein „echtes“ Produkt auf Amazon kaufen. Je nach gewähltem Vendor-Programm (in diesem Fall Basic-Flatrate) wird zum Schluss nur noch der zu zahlende Betrag bestätigt und über das Händlerkonto der Betrag verrechnet / abgebucht.

5 Tipps für zum Amazon A+ Content

Wie beschrieben ist das Erstellen von A+ Detailseiten relativ einfach, dank der vorgefertigten Module. Allerdings gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Hier fünf Dinge, die man über A+ Content wissen sollte:

  • A+ Content wird von Amazon nicht indexiert – sprich der erstellte Text-Content wird auch nicht in die Relevanzbewertung (passt eine Suchanfrage zum Inhalt) genommen.
  • Zwar gibt es insgesamt 12 A+ Content Module, allerdings kann man als Amazon-Händler nur maximal fünf Module zum Aufbau seiner A+ Detailseite verwenden.
  • A+ Content kann nur für Produkte bereitgestellt werden, die nicht bereits schon bei Amazon gelistet und durch andere Vendoren, bzw. Händler verkauft werden.
  • A+ Content wird bei Amazon in der mobilen Ansicht, bzw. in der App, nicht angezeigt. Nur wenn man mit dem Computer oder Tablet eine Detailseite anschaut, sieht man auch den A+ Content.
  • A+ Content kann nicht direkt vom Händler bearbeitet werden. Eine Änderung der A+ Detailseite muss immer direkt von Amazon vorgenommen werden, was teilweise mehrere Tage dauern kann.

Best Practices für besseren A+ Content

Auch wenn das Erstellen von Amazon A+ Detailseiten schnell und einfach geht, kann man dennoch vieles falsch machen und im schlimmsten Fall sogar die Conversion-Rate minimieren. Folgende Best Practices sollte man für Amazon A+ Content beachten:

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WDF-IDF SEO Analyse vor dem Texten

Auch wenn Amazon den A+ Content nicht indexiert, so sollte man dennoch vor dem Texten eine WDF-IDF Textanalyse machen, denn A+ Textinhalt ist durchaus relevant für die Google Suchmaschine. Gut aufgebauter und relevanter Content kann ein Amazon-Produkt auch in den Google Suchergebnisse besser ranken lassen und damit viel zusätzlichen Traffic generieren. Bedenke: JEDER Besucher auf Amazon ist ein potentieller Käufer.

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Bilder für A+ Module optimieren

Je nach gewähltem Modul sollte ein Bild vor dem Upload entsprechend angepasst werden. Achtet man nicht auf die exakte Auflösung, welche Amazon bei A+ Bildern vorgibt, so kann es einerseits passieren, dass ein Motiv unschön gestaucht oder gestreckt wird. Andererseits behält sich Amazon das Recht vor, A+ Detailseiten mit nicht optimierten Bilder wieder ohne Vorwarnung zu löschen. Vor dem Upload sollte also jedes A+ Bild genau geprüft werden.

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Textinhalte für A+ Content Korrekturlesen

Während man eine normale Produktbeschreibung als Marketplace-Seller noch schnell und unkompliziert selbst korrigieren kann (Änderungen sind oft binnen Minuten sichtbar), so werden Korrekturen von A+ Detailseite nur von Amazon eigenen Mitarbeitern durchgeführt. Eine Änderung am A+ Content kann bis zu sieben Tage dauern – Schreibfehler und/oder falsche Produktinformationen bleiben in dieser Zeit für alle Kunden sichtbar.

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Banner und Detailbilder verwenden

Es empfiehlt sich, eine A+ Content Seite genau zu konzipieren und speziell dafür angepasste Banner und Teaser zu erstellen. Während man bei den normalen Produktbildern noch recht strenge Richtlinien auferlegen ist, so hat man bei A+ Detailseiten deutlich mehr Spielraum für schöne Details zum Produkt oder dem Unternehmen, ggfs. auch verkaufsaktivierende Illustrationen. Hier sollte man sich wirklich Zeit nehmen und einzigartige Inhalte kreieren.

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Cross- und Upsell mit A+ Content

Ein weiterer Vorteil von A+ Content: man kann als Händler selber Cross-Selling und Up-Selling betreiben. Während Amazon sonst automatisiert passende Produkte (oftmals auch von der Konkurrenz) anzeigt, so hat man bei A+ Detailseiten die 100 prozentige Hoheit über die Produkte, die man wirklich bewerben will. Auf diese Weise kann man den potentiellen Käufern sein Produktportfolio gezielt und verkaufswirksam präsentieren.

A+ Seiten auf Amazon –
Conversion optimieren und Umsatz steigern

In erster Linie kommt es bei A+ Seiten auf den echten Nutzer an. Während man bei einer Amazon Optimierung vor allem auf eine hohe Keyword-Abdeckung im Titel und den Bulletpoints achten sollte, so hat man allein wegen den zusätzlichen 5.000 (entspricht ca. 800 Worten und 1,5 DIN A4 Seiten) Zeichen jede Menge Platz, das Produkt ausführlich vorzustellen. Wie bereits erwähnt sollte man jedoch eine Suchmaschinenoptimierung bei der Erstellung von A+ Content nicht komplett außer Acht lassen, um das volle Potential der Amazon A+ Seite auszuschöpfen. Eine WDF-IDF-Analyse beispielsweise hat zwar einen recht starken technischen SEO-Fokus. Dennoch kann man mit einer solchen SEO-Analyse viele wichtige Keywords definieren, nach denen echte Menschen suchen. Auch W-Fragen sind ein tolles Hilfsmittel, um die Suchintention seiner Käufer besser verstehen und mittels gezieltem A+ Content beantworten zu können. Wenn man alles richtig macht, dann lässt sich auf diese Weise mit einer A+ Seite die Conversion und damit auch den Umsatz enorm steigern.

Für wen lohnt sich A+ Content?

Angesichts eines Preises von durchschnittlich 600 Euro für eine A+ Content optimierte Detailseite, muss man sich die Frage stellen, ob sich dies für jede ASIN lohnt. Folgende Fragen sollte man sich dabei als Amazon-Händler beantworten:

  • Wie hoch ist der Ertrag, den man der ASIN erzielt?
  • Wie viele Verkäufe muss man durch eine A+ Content Optimierung mehr einfahren, um den ROI für die Erstellung wieder einzufahren?
  • Wie stark ist die Konkurrenz in meinem direkten Produktumfeld und nutzen meine Mitbewerber auch A+ Content?
  • Wie viele konkrete Konkurrenzprodukte werden auf meiner Produktdetailseite von Amazon (automatisiert) angezeigt?

A+ Seiten lohnen sich oft nur bei hoher Marge

In erster Linie ist eine Entscheidung für oder gegen Amazon A+ Content eine Preisfrage. Wenn meine Marge ohnehin sehr gering ist und sich das Produkt nicht so oft verkauft, sollte man sich gut überlegen, ein zusätzliches Investment in A+ Content einzugehen. Habe ich allerdings eine sehr hohe Marge, dann würde sich der Return of Investment (ROI) nach einer A+ Content Erstellung sehr schnell einstellen und sich die zusätzlichen Ausgaben lohnen.

A+ Content bei hoher Konkurrenz sinnvoll

Gerade in stark umkämpften Kategorien und besonders dann, wenn die Mitbewerber noch nicht auf A+ Seiten setzen, kann sich eine solche Erweiterung wirklich lohnen. Natürlich ist A+ Content gerade bei Produkten sinnvoll, die besonders erklärungsbedürftig sind und von einer ausführlichen Beschreibung und zusätzlichen Details profitieren. Auch USPs können mittels einer A+ Detailseite nochmals schön herausgestellt und zielgruppengerecht erläutert werden.

Amazon A+ Seiten als langfristige Investition

Das der Google-Bot Textinhalte aus A+ Seiten indexiert, ist nachweisbar. Fakt ist auch: die Amazon Website hat für Google bezogen auf transaktionale Suchbegriffe (Suchintentionen mit einer Kaufabsicht) einen sehr hohen stellen wert. Mit Amazon A+ Seiten kann man ein Google Ranking seines Produktes beflügeln und dadurch dauerhaft, nachhaltig und langfristig wertvollen Traffic „umleiten“, der über die Produktsuche auf Amazon so wahrscheinlich nie zustande käme.

A+ Content Agentur Service

Natürlich kann sich jeder Amazon-Händler, für den A+ Content verfügbar ist, diesen selbst erstellen. Oftmals fehlt jedoch das Fachwissen und die Erfahrung, SEO und die Zielgruppe clever miteinander zu verbinden und damit A+ Detailseite zu bauen, die auch wirklich konvertieren. Die Amazon-Experten von intomarkets haben bereits viele erfolgreiche A+ Content Seite auf Amazon erstellt und wissen genau worauf es ankommt. Wie beraten dich hier gern unverbindlich und kostenlos.